Fördermittel und Förderungen für solarthermische Anlagen gibt es einige – womöglich mehr als Sie annehmen. Wie hoch die Förderung ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab: von Ihrem Wohnort, von der Art der Modernisierung und dem Zeitpunkt Ihrer Antragsstellung. Der Antrag für die Förderung der solarthermischen Anlage muss sehr zeitig gestellt werden. Prinzipiell kann gesagt werden: Je umweltfreundlicher Ihre zukünftige Heizungsanlage und je umfassender die Maßnahmen zur CO2-Einsparung, desto höher fällt die Förderung für Ihre Solarthermieanlage aus. Bund, Länder, Kommunen und Energieversorgen bieten solche Förderungen an.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet zinsgünstige Darlehen für Heizungsmodernisierungen an. So können Sie Ihren Wohnkomfort steigern ohne dabei Ihren Lebensstandard aufgrund einer zu hohen finanziellen Belastung zu mindern. Im Rahmen eines umfangreichen CO2-Gebäudesanierungsprogrammes offeriert die KfW genau für diese Zwecke zinsgünstige Kredite.
Private Investoren können zwischen mehreren Förderprogrammen wählen. Eines dieser Programme bietet BINE, der Informationsdienst des Fachinformationszentrums Karlsruhe GmbH. BINE informiert Sie über die derzeit aktuellen Programme, die Ihnen helfen, die Kosten für Ihre neue Solaranlage so gering wie möglich zu halten. Sie selbst können sich entscheiden, ob Sie die öffentlichen Fördermittel entweder als Zuschuss oder als interessante Kreditfinanzierung nutzen.
Auch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert die Installation von solarthermischen Anlagen. Sie können über das „Marktanreizprogramm erneuerbare Energien“ des BMU einen Investitionszuschuss oder aber auch ein langfristiges, zinsgünstiges Darlehen für Ihre Solarthermieanlage beantragen. Haben Sie Fragen, wie Sie im Rahmen des Marktanreizprogrammes einen Investitionszuschuss erhalten können? Richten Sie Ihre Frage an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Ein zinsgünstiges Darlehen für eine solarthermische Anlage beantragen Sie direkt bei der KfW-Förderbank oder bei einem andren Kreditinstitut.
Die KfW-Förderbank liefert Ihnen auch weitere Informationen zu Investitionen an Wohngebäuden – egal ob von Ihnen selbst genutzt oder ob vermietet. Auch das BMU hat eine Broschüre zu diesem Thema herausgebracht. Wie der Titel “Fördergeld für Energieeffizienz und erneuerbare Energien” verspricht, informieren Sie die Seiten über die Fördermaßnahmen, die von EU, Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgungsunternehmen angeboten werden.

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