Finanzierung und Förderung von solarthermischen Anlage

Lernen Sie die Technik der Solarthermie kennen. Wie werden Sonnenstrahlen in Energie umgewandelt? Erfahren Sie mehr!

Kollektor und Pufferspeicher

Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) hat verschiedene Förderprogramme für Besitzer einer Solarthermie-Anlage. Bei der Erstinstallation bekommen die Besitzer einer Trinkwasseranlage für jeden verlegten m² 60,00 € (bis max. 40m²), für Kombianlagen 105,00 € pro m² (bis max. 40m²). Übersteigt die Anlage die 40 m² bekommt man für jeden angefangen m² Bruttokollektorfläche 45,00 €. Voraussetzung dafür ist, dass die Anlage für Warm- und Brauchwasser genutzt wird und ein Pufferspeichervolumen von min. 100 Litern pro m² Bruttokollektorfläche besitzt. Besteht bereits eine Solaranlage, die aber erweitert wird werden für jeden m² 45,00 € gezahlt. Die Erweiterungsgrenze liegt bei 40 m².

Große Solaranlagen verfügen über Wärmespeicher, die solare Wärme über längere Zeiträume speichern können. Es kann sich dabei sogar um Monate handeln. Dank dieser saisonalen Speicher kommen Sie mit der warmen Sonnenstrahlung des Sommers über die kalten Wintermonate. Durch die längerfristige Speicherung kann die Solarwärme im Jahresdurchschnitt bis zu 50 % des Wärmebedarfs für die Trinkwassererwärmung und Heizung decken. Die Wärmekosten steigen allerdings mit einem hohen solaren Deckungsanteil an. Daher sind Forscher bemüht, neue Speicher zu entwickeln, die kostengünstiger als die bisherigen Speicher-Lösungen sind.

Unterstützung bei den initialen Investitionskosten können Sie also in Anspruch nehmen. Doch lohnt sich eine solarthermische Anlage zur Erwärmung des Brauchwassers und zur Unterstützung der Heizungsanlage überhaupt generell? Sicher ist, dass eine Solaranlage den Wohnwert des Hauses erhöht. Außerdem leisten Sie durch die Nutzung einer solarthermischen Anlage einen Beitrag zum Klimaschutz und verschaffen den Hausbewohnern eine gewisse Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Gas und Öl. Ob sich eine solarthermische Anlage wirtschaftlich rechnet, also ausreichend Rendite abwirft, ist abhängig von der zukünftigen Entwicklung der Öl- und Gaspreise in den kommenden fünfzehn bis zwanzig Jahren.

Die Installation von Solarthermieanlagen ist prinzipiell im gesamten Bundesgebiet lohnenswert. Denn die Intensität der Sonneneinstrahlung ist überall ausreichend hoch. Ein nach Südwesten oder Südosten ausgerichtetes Dach mit einer Neigung zwischen 20° und 60° eignet sich besonders gut für die Installation von Kollektoren. Sie sollten allerdings darauf achten, dass das Dach nicht durch angrenzende Gebäude oder Bäume verschattet ist.

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28. November 2009 in solarthermie von Solarthermie-Profi



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